#20 - Pseudonymisierung, IP-Adressen und Personenbezug
Shownotes
In der Jubiläumsfolge (Folge 20) beleuchten die Experten Dr. Lutz Keppeler und Daniel Wasser, wie sich der Begriff des Personenbezugs insbesondere bei pseudonymisierten Daten vom Breyer-Urteil zur neuen EuGH-Entscheidung C 413/23 weiterentwickelt.
Unter welchen Umständen ist „vernünftigerweise“ mit einer Identifizierung zu rechnen? Was ist dabei „nach allgemeinem Ermessen“ wahrscheinlich für eine Identifizierung?
Die Tendenz des EuGH: Der Begriff des Personenbezugs bei pseudonymisierten Daten wird deutlich enger gefasst und eröffnet damit mehr Freiheitsgrade für die Nutzung solcher Daten: Pseudonymisierte Daten sind nicht in jedem Fall und für jede Person als personenbezogene Daten zu qualifizieren.
Welche Auswirkungen dies für Unternehmen und die Datenschutzpraxis hat, bleibt spannend.
Für Interessierte folgt hier der Link zur Besprechung der Rechtssache „Breyer“: Folge 1: Personenbezogenes Datum in der DSGVO Linkbeschreibung
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